Erste Hilfe bei Panikattacken

Was geschieht bei einer Panikattacke mit mir?

Nun, der Auslöser für eine Panikattacke ist eine Situation oder ein Ereignis, dass im Unterbewusstsein als „Gefahrmoment“ abgespeichert ist. Das Gehirn löst die „Alarmbereitschaft“ im Körper aus. In der Regel stehen die Signale auf „Flucht“: „Schnell ´raus aus dieser Situation!!!“. Der Körper sendet entsprechende Botenstoffe, Hormone aus, die den Körper in die Lage versetzen sollen, entsprechend zu reagieren. In diesem Zusammenhang spielt die Atmung während einer Panikattacke die entscheidende Rolle!
Wie bereits gesagt: der Körper ist auf Flucht programmiert. Die Muskulatur wird aktiviert, angespannt, die Sauerstoffzufuhr wird erhöht, damit die Muskulatur den „Befehl“ des Gehirns ausführen kann. Die Phase des „Einatmens“ dominiert. Es wird nun in höherer Frequenz eingeatmet. Der Körper wird mit Sauerstoff „aufgepumpt“. Der oder die Betroffene hyperventiliert.

Hier das Erfreuliche: über die Atmung kann dieser aktivierte „Panikprozess“ auch wieder „zurückgesteuert“ werden. Und zwar durch bewusstes und langsames Einatmen in den Bauchraum und bewusstes, langes Ausatmen. Das kann man gut unbeobachtet durchführen. Es erfordert natürlich Selbstkontrolle in diesem schwierigen Moment einer Panikattacke, aber regelmäßiges Training der Atmung (wie oben beschrieben) nimmt der Panikattacke ihren Schrecken. Denn sobald erste Anzeichen des Unwohlseins und der Angst aufkommen, kann über die Atmung gegengesteuert werden und Panikattacken gehören der Vergangenheit an.

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Ursachen von Panikattacken

Die Ursachen von Panikattacken sind vielseitig. Zum Einen können seelische Belastungen eine große Rolle spielen. Diese führen dann zu Konfliktsituationen aus denen man keinen Ausweg findet. Dazu gehören beispielsweise die Trennung vom Ehepartner, chronische Partnerschaftskonflikte oder ein plötzlicher Todesfall eines nahen Angehörigen einhergehend mit einem schweren Trauma, ebenso finanzielle Krisen. Auch die Überbelastung im Beruf und Mobbing am Arbeitsplatz können langfristig zu Panikattacken führen.
Der frühe Verlust eines Elternteils kann bei Kindern und Jugendlichen unter Umständen erst zu einem späteren Zeitpunkt Verlustängste hervorrufen und gegebenenfalls Panikattacken auslösen.
Große Menschenansammlungen bei denen die Fluchtmöglichkeiten mangelhaft oder schlecht ausgezeichnet sind, oder wenn bei Konzerten beispielsweise eine größere Anzahl Menschen zugelassen werden als erlaubt, können diese Zustände extremer Angst auslösen.
Auch eine Person die durch enorme körperliche Erregung, verursacht durch Angst, Ärger oder Wut, zu hyperventilieren beginnt, kann unter Umständen als Folge davon in solche Panikzustände verfallen.
Des Weiteren sind Erkrankungen wie Depressionen oder Psychosen zu erwähnen. Sowie auch soziale Phobien oder Phobien allgemein wie die Angst vor Spinnen und auch Platzangst.
Doch nicht nur psychische Probleme spielen eine Rolle.
Auch die Hormonumstellung bei Frauen während der Wechseljahre kann Ausschlag gebend sein.
Zu niedriger Blutdruck oder bei Diabetikern ein zu niedriger Blutzuckerspiegel führen häufig zu Angstanfällen.
Erwähnenswert ist auch, dass eine falsche Medikamentendosierung unter Umständen ein Auslöser von unkontrollierten Angstzuständen sein kann. Dies im Besonderen bei Antidepressiva oder beim zu schnellen Drogenentzug.
Ebenso ist der Mangel an Vitamin B1 nicht zu unterschätzen.
Recht selten, aber möglich kann auch eine organische Erkrankung die Ursache sein. Wie zum Beispiel bei nicht erkannten oder nicht behandelten Schilddrüsenerkrankungen oder auch Störungen im Herz-Kreislaufsystem.
Nicht unbedingt muss eine einzelne Situation zu einer Panikattacke führen. Doch kommt es gehäuft zu Krisen bei denen man sich schwer tut diese zu bewältigen, oder kommen mehrere Punkte zusammen, genügt manchmal nur ein kleines Detail um das Fass zum überlaufen zu bringen. Und sei es nur der Artikel in der Tageszeitung der einen an das eigene Schicksal erinnert oder traurig macht. Ist dies erst einmal geschehen, so wird die Person Angst haben sich in Situationen zu begeben die sie nicht kontrollieren kann.
Abschließend sei zu erwähnen, dass die Ursachen für Panikattacken bei weitem vielfältiger sind als oben aufgeführt. Ebenso sollte nicht unerwähnt bleiben, dass es zu jedem Zeitpunkt sehr gute Heilungschancen gibt. Dazu bedarf unter anderem eines guten Therapeuten und manchmal auch einer wohldosierten Medikamentengabe.

Symptome Panikattacken

Die Symptome von Panikattacken können sehr verschieden sein. Man unterscheidet zwischen:

Körperliche Symptome bei Panikattacken
Körperliche Symptome bei Panikattacken können schnelles atmen, steigender Blutdruck und auch weiche Knie sein.
Auch kann Betroffene von Panikattacken oft übel oder schwindelig werden. Oft verspüren Sie einen Kloß im Hals oder ein ziehen in der Brust.

Gedankliche Symptome bei Panikattacken
Viele Betroffene können sich nur sehr schlecht auf eine Sache konzentrieren und sind gedanklich einfach nur durcheinander. Sie beschäftigen sich beinahe nur mit negativen Sachen.

Panikattacken Symptome im Verhalten
Verhaltensmerkmale bei Panikattacken sind das aus dem Weggehen aus schwierigen Situationen oder das schnelle verlieren der Geduld.

Selbsthilfe Gruppen in München?

Hallo zusammen, kenn vielleicht jemand Selbsthilfe Gruppen in München, die sich mit dem Thema Panikattacken auseinandersetzen?

Hab im Internet schon ein wenig gesucht. Aber keine relevanten Seiten gefunden. Teilweise waren Seiten über Hansi Hinterseer dabei !!!???

Komisch komisch….

Neue Angst-Seite Online

Seit einiger Zeit wurde die Angst Seite http://www.angst-informationen.de mit einem neuen Design ins Netz gestellt. Schaut’s Euch doch einfach mal an.

Panikattacken erfolgreich meistern…

Panikattacken sind ein Übel unserer Zeit. Man weiß zunächst gar nicht was mit einem los ist. Auch der Arzt findet keine körplichen Krankheiten. Bis man erkennt, dass man Panikattacken hat dauert es eine zeitlang.

Doch es gibt Hilfe gegen Panikattacken. Vielen Betroffenen hilft es, wenn Sie darüber reden können. Hier finden Sie beispielsweise ein Angst Forum.

In Zukunft werden Sie hier weitere hilfreiche Sachen aus dem Internet gegen Panikattacken finden.