Erste Hilfe bei Panikattacken

Was geschieht bei einer Panikattacke mit mir?

Nun, der Auslöser für eine Panikattacke ist eine Situation oder ein Ereignis, dass im Unterbewusstsein als „Gefahrmoment“ abgespeichert ist. Das Gehirn löst die „Alarmbereitschaft“ im Körper aus. In der Regel stehen die Signale auf „Flucht“: „Schnell ´raus aus dieser Situation!!!“. Der Körper sendet entsprechende Botenstoffe, Hormone aus, die den Körper in die Lage versetzen sollen, entsprechend zu reagieren. In diesem Zusammenhang spielt die Atmung während einer Panikattacke die entscheidende Rolle!
Wie bereits gesagt: der Körper ist auf Flucht programmiert. Die Muskulatur wird aktiviert, angespannt, die Sauerstoffzufuhr wird erhöht, damit die Muskulatur den „Befehl“ des Gehirns ausführen kann. Die Phase des „Einatmens“ dominiert. Es wird nun in höherer Frequenz eingeatmet. Der Körper wird mit Sauerstoff „aufgepumpt“. Der oder die Betroffene hyperventiliert.

Hier das Erfreuliche: über die Atmung kann dieser aktivierte „Panikprozess“ auch wieder „zurückgesteuert“ werden. Und zwar durch bewusstes und langsames Einatmen in den Bauchraum und bewusstes, langes Ausatmen. Das kann man gut unbeobachtet durchführen. Es erfordert natürlich Selbstkontrolle in diesem schwierigen Moment einer Panikattacke, aber regelmäßiges Training der Atmung (wie oben beschrieben) nimmt der Panikattacke ihren Schrecken. Denn sobald erste Anzeichen des Unwohlseins und der Angst aufkommen, kann über die Atmung gegengesteuert werden und Panikattacken gehören der Vergangenheit an.

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4 Responses to “Erste Hilfe bei Panikattacken”


  1. 1 Panikattacken August 16, 2011 um 10:44 pm

    Schöner Artikel.

    Ich möchte noch anmerken, dass man beim Ein- und Ausatmen mitzählen sollte. So ist es wichtig, dass man beim Hyperventilieren länger aus- als einatmet, um nicht zuviel Sauerstoff in der Lunge zu haben.

    Ich persönlich bin übrigens unschlüssig, ob es so empfehlenswert ist, bei Panikattacken zu versuchen, diese möglichst schnell zu beenden. Ich rate auf meinem Blog eher dazu, die Panikattacken zuzulassen und zu beobachten, was genau mit einem dabei geschieht.

    Nur, wenn die Situation sehr ungünstig ist und es Sinn macht, die Panikattacke zu unterbrechen, beispielsweise in einem wichtigen Gespräch, sollte der Betroffene zu diesen Ablenkungsmanövern greifen.

    Ich weiß, es gibt diesbezüglich unterschiedliche Meinungen und viele Wege führen nach Rom bzw. aus den Panikattacken! 😉

    LG! Euer Psoggy!

  2. 2 hilfe-bei-panikattacken.com Mai 19, 2012 um 9:18 am

    Versuchen Ruhe zu bewahren ist bei einer Panikattacke das A und O. Die richtige Atemtechnik kann sehr gut dabei helfen, aber auch sonst ist es wichtig sich nicht von der Panik leiten zu lassen, sondern sich einen beruhigenden Gedanken zu suchen.

  3. 3 Sophie November 3, 2014 um 2:42 pm

    Also aus meiner Erfahrung finde ich auch, dass es nicht gut ist der Attacke zu entfliehen. Kurzfristig bringt das sicherlich Besserung und die Symptome lindern sich aber um es langfristig zu schaffen, muss man sich der Angst stellen.

    Nur so merkt man, dass es wirklich die Psyche ist und nichts passiert – das man nicht umkippt, nicht stirbt etc. 🙂

    Danke für den Beitrag. Je mehr Leute offen mit dem Thema umgehen, desto leichter ist es für die Betroffenen 🙂

  4. 4 bernardmcdonald260 April 10, 2016 um 12:33 am

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